HPVN Schweinfurt-Bad Kissingen

HPNV Schweinfurt-Bad Kissingen


Willkommen beim HPVN Schweinfurt-Bad Kissingen

Am 26. September 2016 wurde für die Region Schweinfurt-Bad Kissingen das vierte Hospiz-und Palliativversorgungsnetzwerk in Bayern gegründet.

Ziel

Ziel des HPVN Schweinfurt-Bad Kissingen ist die Weiterentwicklung und Stärkung der bereits bestehenden Strukturen und die landkreisübergreifende Vernetzung von medizinischer, pflegerischer Versorgung und hospizlicher Begleitung .

Dabei sollen v.a. niedergelassene Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser,Palliativstation, Pflegeheime, Sozialstationen sowie die künftige SAPV verstärkt in die bestehenden palliativen und hospizlichen Netzwerke integriert werden.

Das Bestreben ist,ein noch besseres und bedarfsgerechtes Ineinandergreifen der einzelnen Hilfsangebote für Schwerstkranke, Sterbende und ihre Angehörige zu erreichen.

Im Vordergrund stehen für das HPVN außerdem:

  • Fort – und Weiterbildungsangebote für Ärzte und Pflegekräften (PalliativCare)
  • Fort – und Weiterbildung aller Leistungserbringer
  • Kompetenzzugewinn, Erfahrungsaustausch und Stärkung des Netzwerkes
  • Öffentlichtkeitsarbeit (Informations- und Bildungsangebote)
  • dauerhafte und überregionale Vernetzung der Kooperationspartner

Wir verstehen uns als ein offenes Netzwerk,das sich Mitglieder wünscht,die von einem gemeinsamen Gedanken getragen sind: Schwerstkranken und Sterbenden, sowie ihren An- und Zugehörigen, in ihrer Situation ein tragfähiges Netz anzubieten.

Kooperationspartner

  • die Stadt Schweinfurt
  • der Landkreis Schweinfurt
  • der Landkreis Bad Kissingen
  • der Bayerischen Hospiz-und Palliativverband
  • der Hospizverein Bad Kissingen e.V.
  • und der Hospizverein Schweinfurt e.V.

Profil

Nur wer Veränderungen akzeptiert, kann auch wachsen: Unter diesem Motto, einem Zitat von Paul Wilson, stand die Mitgliederversammlung des Hospizvereins Schweinfurt.

So war das Jahr 2016 für den Hospizverein Schweinfurt ein Jahr der Herausforderungen, der intensiven Arbeit und der konstruktiven Weiterentwicklung. Als Herausforderung war der Übergang von einem kleinen, rein ehrenamtlich organisierten Verein hin zu professionellen Strukturen mit der Implementierung hauptamtlich Tätiger in dem Verein zu meistern, so eine Pressemitteilung.

„Wir haben organisatorisch im vergangenen Jahr sicher den größten Umbruch seit Bestehen des Vereins erlebt: Haben wir uns nun auf den Weg zur „Professionalisierung“ begeben, um an der Gestaltung der hospizlichen und palliativen Aktivitäten in unserer Region weiter aktiv teilhaben zu können,“ so Johannes Mühler bei der Vorstellung des Jahresberichts

Seit letztem Jahr beschäftigt der Verein die hauptamtliche Koordinatorin, Alexandra Beer, examinierte Altenpflegefachkraft mit Zusatzausbildung Palliativ Care. Sie ist die zentrale Ansprechpartnerin für die ehrenamtlichen Begleiter und Hilfesuchenden, sie sorgt für eine umfassende Beratung beim Erstgespräch mit dem Betroffenen und seiner Angehörigen, koordiniert die Einsätze der ehrenamtlichen Begleiter und Begleiterinnen auf der onkologischen Stationen im Leopoldina-krankenhaus, auf der Palliativstation, in den stationären Pflegeinrichtungen und zu Hause. Ihre weiteren Aufgaben sind die Kontakte zu den niedergelassenen Ärzten, stationären und ambulanten Alten- und Pflegeeinrichtungen, dem Krankenhaus, Seelsorgern, kirchlichen und sozialen Diensten.

Im Oktober eröffnete der Verein sein Büro in der Segnitzstraße am Hochfeld, Anlaufstelle für Rat- und Hilfesuchende sowie Interessierte.

Weiterhin wurde gemeinsam mit dem Hospizverein Bad Kissingen ein Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk auf den Weg gebracht und mit den Kooperationspartnern Stadt und Landkreis Schweinfurt, Bad Kissingen und dem Bayerischen Hospiz- und Palliativverband im September offiziell gegründet.

In der Öffentlichkeit war der Hospizverein auch wieder in zahlreichen Facetten präsent. Herauszuheben sind Vorträge und Informationsveranstaltungen, vor allem zum Thema Patientenverfügung.

Eine „alternative Patientenverfügung“ mit einer erläuternden Beischrift und dem Vorschlag einer Vorsorgevollmacht für die Gesundheitsangelegenheiten wurde mittlerweile veröffentlicht und ist über die Homepage des Hospizvereins abrufbar

Bei den anschließenden turnusmäßigen Neuwahlen des Vorstandes wurde Beatrix Weiß zur Schatzmeisterin gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Vorsitzende Dr. Johannes Mühler , der zweite Vorsitzende Pfarrer Franz Feineis, Schriftführerin Susanne Ritzmann sowie die Beisitzerin Sabine Wondra.

Der Vorstand würdigt die langjährige, verdienstvolle Arbeit von Christine Kritzner als Schatzmeisterin, die aus dem Gremium ausgeschieden ist.

Bearbeitet von Susanne Wiedemann