HPVN Rachel-Rusel

HPVN Rachel-Rusel


Willkommen beim HPVN Rachel-Rusel

Zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Versorgung Schwerstkranker und Sterbender, hat es sich das HPVN R-R zum Ziel gesetzt, alle an der Behandlung und Betreuung des Patienten und seiner Angehörigen Beteiligten zu einem ständigen fachlichen Dialog an einen Tisch zu bringen, diese miteinander zu vernetzen und fortzubilden.

So soll ein möglichst reibungsloser Übergang zwischen der ambulanten Betreuung zuhause durch den Hausarzt, Pflegedienst und Hospizbegleitern, der stationären medizinischen Versorgung in Klinik/Palliativstation bis hin zur pflegerischen Versorgung in einer Hospizeinrichtung gesichert sein.

Die Kernbotschaften des HPVN R-R sind:

  • Wir wollen keine Parallelstrukturen aufbauen,
  • sondern das bestehende Versorgungssystem stärken
  • wir suchen Netzwerkpartner, die mit uns an einer hohen Qualität der Versorgung im Landkreis arbeiten wollen und dafür auch einstehen
  • wir holen aktuelles palliativmedizinisches und -pflegerisches Wissen in unsere Landkreis

Entstehung und Konzept

Am 9. Juli 2014 unterzeichneten die 1. Vorsitzenden der Hospizvereine Freyung-Grafenau und Deggendorf und die beiden Landräte der zugehörigen Landkreise, sowie Herr Dr. Rösch als Vertreter des Bayrischen Hospiz- und Palliativverbandes den Kooperationsvertrag für das Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk Rachel-Rusel (HPVN R-R).

Das Netzwerk ist das erste vom Förderprogramm Netzwerkmoderatoren des Bayrischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StmGP) unterstützte landkreisübergreifende Netzwerk, das hospizliches Arbeiten und politische Verantwortung zusammenbringt, um so die allgemeine Hospiz- und Palliativversorgung in der Region zu stärken.

Die Förderung besteht in der Übernahme der Personalkosten des Netzwerkmoderators für die Zeitdauer von 3 Jahren durch das Staatsministerium. Der Netzwerkmoderator soll gemeinsam mit den Hospizvereinen und den Landräten die Arbeit des HPVN R-R planen und koordinieren. Hierin wird er unterstützt vom Bayrischen Hospiz- und Palliativverband.

Zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Versorgung Schwerstkranker und Sterbender, hat es sich das HPVN R-R zum Ziel gesetzt, alle an der Behandlung und Betreuung des Patienten und seiner Angehörigen Beteiligten zu einem ständigen fachlichen Dialog an einen Tisch zu bringen, diese miteinander zu vernetzen und fortzubilden. So soll ein möglichst reibungsloser Übergang zwischen der ambulanten Betreuung zuhause durch den Hausarzt, Pflegedienst und Hospizbegleitern, der stationären medizinischen Versorgung in Klinik/Palliativstation bis hin zur pflegerischen Versorgung in einer Hospizeinrichtung gesichert sein.

Die Kernbotschaften des HPVN R-R sind:

  • Wir wollen keine Parallelstrukturen aufbauen,
  • sondern das bestehende Versorgungssystem stärken
  • wir suchen Netzwerkpartner, die mit uns an einer hohen Qualität der Versorgung im Landkreis arbeiten wollen und dafür auch einstehen
  • wir holen aktuelles palliativmedizinisches und -pflegerisches Wissen in unsere Landkreis

Selbstverständlich ist das Versorgungsnetzwerk offen für eine weitere Vernetzung z. B. mit den angrenzenden Nachbarlandkreisen Regen und Passau.

Am 18. Februar 2015 wurde das HPVN R-R im kleinen Kursaal in Freyung der Öffentlichkeit durch Gesundheitsministerin Melanie Huml vorgestellt.

Fort- und Ausbildung

Der HPVN Rachel-Rusel organisiert Weiterbildungsveranstaltungen:

1. Palliative Care für Mitarbeiter in der Behindertenhilfe

  • Grundlagen – Menschen mit Behinderung in der letzten Lebensphase
  • Schmerzen und andere belastende Symptome
  • Neuropsychiatrische Symptome
  • Abschied und Trauer

 

2. Basiskurs nach dem Curriculum von Kern, Müller, Aurnhammer

160 Stunden – entspricht den Anforderungen nach § 39a SGB V

Ziele

Palliative Care dient der Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sind. Dies geschieht durch Vorbeugen und Lindern von Leiden durch frühzeitiges Erkennen, hoch qualifizierter Beurteilung und Behandlung von Schmerzen und anderen Problemen physischer, psychischer, psychosozialer und spiritueller Natur. (WHO 2002)

Die Zusatzqualifikation für Pflegende umfasst berufsbegleitend 160 Unterrichtsstunden entsprechend dem „Basiscurriculum Palliative Care für Pflegende“ nach Kern, Müller, Aurnhammer. Voraussetzung für das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschriebene Ziel ist die Bereitschaft, sich neben den medizinisch-pflegerischen Themen auf die Auseinandersetzung mit Verlust, Abschied, Sterben, Tod und Trauer einzulassen und diese im Berufsalltag vielfältig erlebten Situationen zu reflektieren.

Das Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk Rachel-Rusel (HPVN R-R) hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung von schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen in den Landkreisen Deggendorf, Freyung-Grafenau zu unterstützen. Im Rahmen der Vernetzung der allgemeinen ambulanten und spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, sowie der stationären Palliativversorgung bieten wir den Basiskurs Palliative Care für Pflegende an.

Termine
Auf Anfrage

Voraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung in Gesundheits – und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Altenpflege und nach Vereinbarung.

Veranstaltungsort
Auf Anfrage

Veranstaltungen und Termine

Zur Zeit sind keine Termine bekannt.

Kontakte

Hospiz– und Palliativversorgungsnetzwerk Rachel-Rusel
(HPVN R-R)

Tel.: 08551 9176183

Landkreis Deggendorf
LRA Herrenstr. 18
94469 Deggendorf

Tel.: 0991 3100-0

Landkreis Freyung-Grafenau
LRA Dienstgebäude Wolfstein
Wolfkerstraße 3
94078 Freyung

Tel.: 08551 57-0

Hospizverein Deggendorf e.V.
Egger Straße 11
94469 Deggendorf

Tel.: 0991 22999
www.hospizverein-deggendorf.com

Hospizverein im Landkreis Freyung-Grafenau e.V.
Stadtplatz 1
94078 Freyung

Tel-: 08551 9176183
www.hospizverein-frg.de

Bayerischer Hospiz- und Palliativverband
Postfach 1323
84002 Landshut

Tel.: 0871 97507-30
www.bhpv.de