Willkommen beim HPVN Südfranken

Am 01. September 2015 erfolgte die Vertragsunterzeichnung zur 

Gründung des HPVN - Hospiz- und Palliativnetzwerk Südfranken -  durch die Kooperationspartner:

  • Herbert Eckstein, Landrat Landkreis Roth 
  • Gerhard Wägemann, Landrat Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen 
  • Martin Albrecht, Vorstand Hospizverein Gunzenhausen e.V. 
  • Agathe Meixner, Vorsitzende Hospizverein Hilpoltstein-Roth
  • Werner Rupp, Vorstand Klinikum Roth  
  • Jürgen Winter, Vorstand Klinikum Altmühlfranken 
  • Dr. Erich Rösch, Geschäftsführer Bayerischer Hospiz- und Palliativverband 

 

Der demographische Wandel stellt Kommunen und Landkreise im Gesundheitswesen vor neue Herausforderungen. Die familiären und gesellschaftlichen Strukturen unterliegen stetigen Veränderungen und diese verlangen nach einer Antwort. Mit der Gründung des HPVN Südfranken wollen sowohl die politische Ebene als auch die Hospizbewegung in unserer Region auf diese Herausforderung reagieren und gemeinsam eine praktikable und menschenwürdige Antwort finden.

Mit der Gründung des HPVN Südfranken bauen die Kooperationspartner ein Netzwerk auf, das  durch regionale Zusammenarbeit die aufgezeigten Probleme der demographischen Entwicklung am besten löst und den schwerkranken und sterbenden Menschen der Region und ihren Angehörigen, besonders in ihrer häuslichen Umgebung, die bestmögliche Hilfe bei schwerer Krankheit und einem menschenwürdigen Sterben gewährt. 

Zwei fest etablierte Hospizvereine haben einen gut funktionierenden ehrenamtlichen Helferkreis mit ausgebildeten Hospizhelfern. Die palliativmedizinische und –pflegerische Versorgung außerhalb der Kliniken befindet sich im Aufbau und in der Weiterentwicklung. Auf dieser Grundlage werden wir in den kommenden Jahren ein Netzwerk schaffen, das den Patienten und ihren Angehörigen Sicherheit bietet in einer schweren Lebensphase. Dies geschieht unter anderem durch eine adäquate medizinisch– pflegerische Versorgung, eine individuelle Schmerztherapie und die Begleitung mit Hilfe Ehrenamtlicher und weiterer Berufsgruppen.  

 

Im eigenen Zuhause schmerzfrei und friedlich sterben zu können, ist ein vielfach geäußerter Wunsch. Die Kooperationspartner wollen durch vernetzte landkreisübergreifende Strukturen eine gut funktionierende  Allgemeine ambulante Palliativ-Versorgung (AAPV)  und Spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung (SAPV) aufbauen und beständig fortführen und somit die Erfüllung dieses Wunsches sicherstellen.