HPVN organisiert Runden Tisch...

Schweinfurt, den 6. Juni 2018 – Der Einladung des Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerkes (HPVN) Schweinfurt – Bad Kissingen folgten am Montag, 15. Mai insgesamt 30 Leiterinnen und Leiter von stationären Altenpflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe aus Stadt und Landkreis Schweinfurt sowie dem Landkreis Bad Kissingen. Gemeinsam mit Vertretern des HPVN sowie Verantwortlichen der kommunalen Heimaufsichten diskutierten sie über die Bedürfnisse der Sterbenden und wie diesen in Zusammenarbeit mit Ärzten, Hospizdiensten usw. am besten entsprochen werden kann. 

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Die Beteiligten waren sich einig, dass eine gute hospizliche Begleitung und palliative Versorgung nur möglich ist, wenn ausreichend und vor allem gut ausgebildetes Personal zur Verfügung steht. Aus diesem Grund hatte das HPVN auch Markus Starklauf, den Leiter der Hospizakademie Bamberg zu dem Austausch eingeladen. Er und seine Mitarbeiterin, Alexandra Raab, stellten verschiedene Fortbildungsangebote vor und machten auch auf die Möglichkeit von Vor-Ort-Schulungen aufmerksam.

Die Teilnehmer verständigten sich am Ende des Austausches darüber, dass sich dieser Runde Tisch von nun an in regelmäßigen Abständen treffen sollte. Neben den Pflegeheimen selbst können sich dann auch Ärzte, Apotheken und Hospizdienste beteiligen, denn es zeigte sich, dass für die Verwirklichung einer umfassenden Hospiz- und Palliativversorgung in den stationären Einrichtungen der Alten-und Behindertenhilfe ein gutes Miteinander mit allen Akteuren rund um den schwerstkranken Menschen notwendig ist. Ein nächstes Treffen ist für den Herbst geplant. 

Das Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk (HPVN) Schweinfurt – Bad Kissingen ist ein Zusammenschluss der Landkreise Bad Kissingen und Schweinfurt, der Stadt Schweinfurt, des Bayerischen Hospiz- und Palliativverbandes sowie der beiden Hospizvereine Schweinfurt und Bad Kissingen. Es wurde am 26. September 2016 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt die verschiedenen bestehenden Hospiz- und Palliativangebote zu vernetzen und auszubauen, um so eine bestmögliche Versorgung schwerstkranker Menschen zu erreichen.