HPVN Altmühlfranken
Herzlich Willkommen
Gründung des Netzwerkes
Am 13.09.24 erfolgte die Vertragsunterzeichnung zur Gründung des HPVN – Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk Altmühlfranken – durch die Kooperationspartner:
- Manuel Westphal, Landrat Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
- Christoph Schneidewin, Vorstand Klinikum Altmühlfranken
- Dr. Hartmut Stark, Vorstand Hospizverein Gunzenhausen e.V.
- Philip Hausleider, Geschäftsführer Zentrale Diakoniestat. Gunzenhausen
- Johannes Wetzel, stellv. Geschäftsführer, Bereichsleiter Pflege BRK Seniorenzentrum Treuchtlingen
- Praxis Dr. med. Bernhard Löwer und Dr.med. Barbara Lindner-Löwer
- Nadine Ortner/ Christoph Schneidewin, Vorstände SAPV Südfranken e.v
Ziele
Der demographische Wandel stellt Kommunen und Landkreise im Gesundheitswesen vor neue Herausforderungen. Die familiären und gesellschaftlichen Strukturen unterliegen stetigen Veränderungen und diese verlangen nach einer Antwort. Mit der Gründung des HPVN Altmühlfranken wollen sowohl die politische Ebene als auch die Hospizbewegung in unserer Region auf diese Herausforderung reagieren und gemeinsam eine praktikable und menschenwürdige Antwort finden.
Mit der Gründung des HPVN Altmühlfranken bauen die Kooperationspartner ein Netzwerk auf, das durch regionale Zusammenarbeit die aufgezeigten Probleme der demographischen Entwicklung am besten löst und den schwerkranken und sterbenden Menschen der Region und ihren Angehörigen, besonders in ihrer häuslichen Umgebung, die bestmögliche Hilfe bei schwerer Krankheit und einem menschenwürdigen Sterben gewährt.
Der fest etablierte ambulante Hospizverein Altmühlfranken hat einen gut funktionierenden ehrenamtlichen Helferkreis mit ausgebildeten Hospizhelfern. Die palliativmedizinische und –pflegerische Versorgung außerhalb der Kliniken befindet sich im Aufbau und in der Weiterentwicklung. Auf dieser Grundlage werden wir in den kommenden Jahren ein Netzwerk schaffen, das den Patienten und ihren Angehörigen Sicherheit bietet in einer schweren Lebensphase. Dies geschieht unter anderem durch eine adäquate medizinisch– pflegerische Versorgung, eine individuelle Schmerztherapie und die Begleitung mit Hilfe Ehrenamtlicher und weiterer Berufsgruppen.
Im eigenen Zuhause schmerzfrei und friedlich sterben zu können, ist ein vielfach geäußerter Wunsch. Die Kooperationspartner wollen durch vernetzte landkreisübergreifende Strukturen eine gut funktionierende Allgemeine ambulante Palliativ-Versorgung (AAPV) und Spezialisierte ambulante Palliativ-Versorgung (SAPV) aufbauen bzw. beständig fortführen und somit die Erfüllung dieses Wunsches sicherstellen.
Grundlagen des Handelns
Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland formuliert in ihrem zweiten Leitsatz unmissverständlich das Recht jedes schwerstkranken und sterbenden Menschen auf eine “umfassende medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Betreuung und Begleitung, die seiner individuellen Lebenssituation und seinem hospizlich- palliativen Versorgungsbedarf Rechnung trägt.” Ausgangspunkt für die Gestaltung von Hilfen für schwerkranke und sterbende Menschen sind deren Wünsche und Bedürfnisse.
Als Hauptaufgabe in der Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden werden die Linderung von Leid und die Schaffung von Lebensqualität bezeichnet. Sterben jedoch bedeutet den Verlust der physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Unversehrtheit und führt zur Abhängigkeit Sterbender von Dritten. Das heißt: Auch die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, ist im Sterbeprozess – oft durch schwere Krankheiten – beeinträchtigt. Es wird also zur Aufgabe der Versorgungsstrukturen, die Bedürfnisse der Betroffenen bestmöglich zu erfüllen.
Die Grundlage unseres Handelns leitet sich aus den Bedürfnissen der Betroffenen ab. Diese haben wir in zwei PDF-Dateien zusammengestellt, die Sie hier herunterladen können:
SAPV
Als ein Ergebnis der Arbeit des HPVN Südfranken steht den Einwohnern der Landkreise Roth und Weißenburg-Gunzenhausen seit Anfang 2018 auch die Möglichkeit einer spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) zur Verfügung.
SAPV kann dann in Frage kommen, wenn in einer weit fortgeschrittenen, nicht-heilbaren Krankheitssituation schwierig zu beherrschende Symptome eine besonders aufwändige Versorgung erfordern. Eine Verordnung – in der Regel durch den Hausarzt – ist erforderlich.
Alle wichtigen Informationen hierzu und über das SAPV-Team Südfranken finden Sie auf der eigenen Homepage
Aktuelles
Im März 2026 bietet das Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk Altmühlfranken das multiprofessionelle Basismodul “Palliative Care und Hospizarbeit” an.
Alle weiteren Informationen finden Sie im Flyer.
SAPV kann dann in Frage kommen, wenn in einer weit fortgeschrittenen, nicht-heilbaren Krankheitssituation schwierig zu beherrschende Symptome eine besonders aufwändige Versorgung erfordern. Eine Verordnung – in der Regel durch den Hausarzt – ist erforderlich.
Alle wichtigen Informationen hierzu und über das SAPV-Team Südfranken finden Sie auf der eigenen Homepage
Kontakt
- Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk Altmühlfranken
-
Schwärzgasse 1
91781 Weißenburg
-
Netzwerkkoordinatorin:
Andrea König - +49 914 190 251 6
- +49 914 190 275 16
- HPVN@landkreis-wug.de