HPVN Rosenheim
Herzlich Willkommen
Präambel
Im Raum Rosenheim gibt es zahlreiche Menschen, Einrichtungen und Gruppierungen, die mit großem Engagement im Bereich Hospiz und Palliativ tätig sind und verschiedene Arten von Unterstützung für schwerstkranke und sterbende Menschen anbieten.
Dies hat auch der Gesetzgeber erkannt und mit dem § 39d Abs. 3 SGB V im Jahr 2022 die Förderung von Netzwerken geregelt.
Das Hospiz- und Palliativ-Netzwerk Rosenheim (hpn Rosenheim) ist ein Instrument partnerschaftlicher Zusammenarbeit von Leistungserbringern in diesem Feld in Stadt und Landkreis Rosenheim. Es will die interorganisationale Kommunikation und die Zusammenarbeit untereinander fördern und koordinieren, um so die bestmögliche Versorgung für Patienten und Angehörige zu ermöglichen, sowie allen Beteiligten (z.B. auch Ärzten und anderen Fachkräften) in diesem Bereich eine Anlaufstelle zu bieten.
Diese Vernetzung soll ausgebaut und nach außen hin sichtbar und spürbar gemacht werden.
So, wie es auch im Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) vom Gesetzgeber vorgesehen ist:
„Eine vernetzte Versorgung, die ein reibungsloses Ineinandergreifen verschiedener Hilfsangebote gewährleistet, ist von großer Wichtigkeit. Oberstes Ziel ist es dabei immer, die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der schwerkranken und sterbenden Menschen in den Vordergrund zu stellen.
Das Netzwerk steht allen Interessenten mit entsprechendem Hintergrund offen.
Entstehung und Konzept
Das Netzwerk trägt den Namen Hospiz und Palliativ Netzwerk für Stadt und Landkreis Rosenheim, im Folgenden hpn-Rosenheim genannt. Träger des hpn-Rosenheim ist, der Jakobus Hospiz Verein Rosenheim e.V. für Stadt und Landkreis Rosenheim mit Sitz am Max-Josefs-Platz 12a, 83022 Rosenheim.
Die Organisation des Netzwerks besteht aus einer geschäftsführenden und einer erweiterten Steuerungsgruppe, sowie mind. einer hauptamtlich angestellten Netzwerk-Koordinatorin.
Struktur des Netzwerks
1. Geschäftsführende Steuerungsgruppe
bestehend aus:
- dem/der Vorstandsvorsitzenden des Jakobus Hospizverein e.V.
- dem/der Geschäftsführe/-in der Jakobus SAPV gGmbH
- dem/der Geschäftsstellenleiter/-in des Jakobus Hospizverein e.V.
- dem/der Netzwerk-Koordinator/-in
Aufgabe der geschäftsführenden Steuerungsgruppe ist es, die Aktivitäten des Netzwerks zu steuern und durch regelmäßigen Austausch mit der Netzwerkkoordinatorin die Ergebnisse und Fragen der täglichen Netzwerkarbeit zu erörtern sowie die übergeordneten Aktivitäten im Blick zu behalten. Sie ist ebenso zuständig für Finanz- und Personalmanagement.
2. Erweiterte Steuerungsgruppe
bestehend aus:
- den o.g. Personen der geschäftsführenden Steuerungsgruppe
- je 1 Vertreter aus Stadt und Landkreis Rosenheim
- einem Vertreter des Chiemseehospiz Bernau
- einem Vertreter der Palliativstationen
- den jeweiligen Sprechern der Arbeitsgruppen (bei Verhinderung deren Stellvertreter)
Aufgaben der erweiterten Steuerungsgruppe sind:
- die Entscheidung über die Mitgliedschaft neuer Kooperationspartner
- die Entscheidung über mögliche Beiträge der Kooperationspartner
- das Einsetzen von (neuen) Arbeitsgruppen
- die Entscheidung über Finanzkonzepte
- die Vor- und Nachbereitung der Vollversammlung
- die Beschlussfassung zu nächsten Handlungsschritten
Gründungsmitglieder
Hauptaufgabe des hpn-Rosenheim ist es, Ansprechstelle für Patienten, Angehörige, Fachkräfte und Interessierte in allen Fragen zu Hospiz und Palliativ zu sein.
Dazu gehören u.a.:
- Stadt Rosenheim
- Landkreis Rosenheim
- Jakobus Hospiz Verein Rosenheim
- Jakobus SAPV Rosenheim
- Hospizgruppe Prien
- Chiemsee Hospiz Bernau
- Allgemeinarzt Rosenheim, Dr. Fritz Ihler
- RoMed Klinik Rosenheim, Palliativstation
- Klinik Bad Trissl
- BRK Küpferling
- Katharinen Heim Bad Endorf
- Stiftung Attl
- Home Instead Rosenheim
- Katholisches Jugendsozialwerk
- Christliches Sozialwerk Brannenburg
- Jakobus SAPV Rosenheim
Aufgaben
- Implementierung einer Hotline als allg. Beratungs- und Vermittlungs- („Clearing“) stelle
- gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, z.B. durch gemeinsame Medienpräsenz und eine Gemeinsame Internetplattform
- Initiierung und Koordination von Arbeitsgruppen
- Ausbau und Koordinierung von Fort- und Weiterbildungen
- Entwicklung und Pflege eines aktualisierten Informationsangebots für alle Beteiligten
- Bereitstellung von organisatorischen und inhaltlichen Hilfestellungen
- Erarbeitung und Umsetzung einheitlicher Leitlinien zur Qualitätssicherung
- Optimierung der sektorenübergreifenden Patientenversorgung, speziell des Überleitungsmanagements
- Sektorenübergreifende Beratung in ethischen und spirituellen Fragen
- Berücksichtigung von unterschiedlichen Zielgruppen
- Vertiefung und Förderung der multiprofessionellen, interdisziplinären Zusammenarbeit
- innovative Weiterentwicklung und Ausbau der hospizlich-palliativen Strukturen
- Erfahrungsaustausch der Netzwerkpartner
Veranstaltungen und Termine
Das hpn-Rosenheim ist ein Qualitätsnetzwerk, das eine sektorenübergreifende Vernetzung, also die Vernetzung stationärer und ambulanter, hauptberuflicher und ehrenamtlicher, sowie Vernetzung der Fachkräfte der verschiedenen palliativen Versorgungsstrukturen in Stadt und Landkreis Rosenheim anstrebt.
Das Netzwerk sieht sich den Zielen der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., des Deutschen Hospiz- und Palliativ Verbandes e.V. und der Bundesärztekammer verpflichtet.
Weitere Ziele innerhalb der vernetzten Versorgung sind die Förderung der Kommunikation untereinander und die Erhöhung der Kompetenz aller an der Versorgung Beteiligten,um so die Versorgung der Patienten und ihrer Angehörigen weiter zu verbessern und noch effizienter zu gestalten.
Damit soll ein flächendeckender, leistungsfähiger, ortsnaher und aufeinander abgestimmter Aufbau der gesundheitlichen Versorgungsplanung auf einem hohen Qualitätsniveau unterstützt und weiterentwickelt werden.
Dabei Sein - Voraussetzungen
Kooperationspartner im Netzwerk können juristische und natürliche Personen sein, die Teil der hospizlichen und palliativen Versorgung in Stadt und Landkreis Rosenheim sind und die Ziele des Netzwerks gemäß §2 mittragen.
1. Aufnahme ins Netzwerk
- Die Teilnahme am Netzwerk ist freiwillig.
- Die Partnerschaft im hpn-Netzwerk muss formell (schriftlich) erklärt werden.
- Die Antragstellung zur Aufnahme erfolgt an die Koordinatorin; die Entscheidung über die Zustimmung oder Ablehnung einer Aufnahme trifft die erweiterte Steuerungsgruppe.
2. Rechte und Pflichten der Netzwerk-Partner
- Recht auf Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen
- Recht auf Informationen durch das Netzwerk
- Bereitschaft zur Weitergabe der Infos über das Netzwerk (z.B. durch Flyer oder Hinweis auf Homepage und Hotline)
3. Beendigung der Mitgliedschaft
- Ein Ausscheiden aus dem Netzwerk ist jederzeit möglich.
- Die Partnerschaft muss schriftlich beendet werden.
- Bei Verstößen gegen die Netzwerk-Ordnung kann die erweiterte Steuerungsgruppe den Ausschluss beschließen.
Fort- und Weiterbildungsangebote
eine aktuelle Übersicht über unsere Veranstaltungen und Fort- und Weiterbildungsangebote finden Sie hier:
Kontakt
- Hospizverein Landkreis Rosenheim
-
Max-Josefs-Platz 12a
83022 Rosenheim
-
Netzwerkkoordinatorin:
Stefanie Schlüter - +49 803 179 850 00
- koordination@hpn-rosenheim.de
- hospiz-palliativ-rosenheim.de